tbs berlin GmbH Unternehmensberatung

Neuer Termin: Seminar für betriebliche Ansprechpartner/-innen zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege am 26.09.2018 in Berlin

... für Beschäftigte in Betrieben und Dienststellen, die Angehörige pflegen.

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Wie kann ich Beruf und Pflege unter einen Hut bringen und meine Sorgen bei der Arbeit ansprechen?"
Immer mehr Beschäftigte in Betrieben/Dienststellen, die Angehörige pflegen, stehen vor dieser Frage.

Betroffene haben oft mit Doppelbelastung, Stress und Überforderung zu kämpfen. Zu viele Frauen, aber auch Männer steigen vorzeitig mit persönlichen, finanziellen und beruflichen Folgen aus der Erwerbstätigkeit aus und fehlen als Fachkräfte.

Der Gesetzgeber hat 2015 daher mit der Verzahnung von Pflegezeit- und Familienpflegezeitgesetz ein Angebot zur Verbesserung der Situation für Beschäftigte und im Sinne der Fachkräftesicherung auch für Arbeitgeber gemacht. Dieses kann mit betrieblichen, ggf. auch tariflich verankerten Unterstützungsmöglichkeiten kombiniert werden. Beides wird zwar immer noch zu selten umgesetzt, aber viele Betriebe und Dienststellen sind aktiv geworden.

Betriebliche Ansprechpartner/-innen für Vereinbarkeit von Beruf und Pflege haben sich bewährt und können dabei helfen, Hemmschwellen zu verringern, rechtzeitig Informationslücken zu schließen und Vereinbarkeitslösungen mit Betroffenen zu finden. Die Attraktivität eines Arbeitgebers wird dadurch erhöht. Nicht zuletzt ist dies eine Maßnahme, um die Vereinbarkeit gemäß BetrVG, PersVG, LGG zu fördern.

Das eintägige Seminar in Berlin richtet sich an Personen, die für dieses Thema bereits Ansprechpartner/-in sind oder sich zukünftig dieser Aufgabe stellen möchten. Das Seminar erfolgt in bewährter Kooperation mit der Stiftung Pflegebrücke aus Hamburg.

Termin 26.09.2018 in Berlin-Mitte mit Unterkunft im Hotel Wyndham Garden: Ausschreibung und Anmeldeformular folgen. Auskünfte unter: 030 23625670

Hinweis für Vertrauenspersonen der Schwerbehinderten: Nach dem neuen § 179 Abs. (4) und (8) SGB IX, gültig seit 1. Januar 2018 besteht ein uneingeschränkter Schulungsanspruch auch für die stellvertretenden Vertrauenspersonen der Schwerbehinderten.