tbs berlin GmbH Unternehmensberatung

Kompaktseminar: "Arbeitsstätte Büro - besser gestalten mit Gefährdungsbeurteilung" am 11.06.2018 in Berlin

Der Begriff „Arbeitsstätte“ klingt altmodisch und wenig dynamisch. Die heutigen flexiblen, offenen Büro-Arbeitswelten in Betrieben und Dienststellen mit Open Space und Desksharing sind oft das Gegenteil.

Eine gesunderhaltende Büroumgebung zu gestalten ist daher keine einfach zu bewältigende Organisationspflicht des Arbeitgebers. Der Gesetzgeber hat diese in § 3 der Arbeitsstättenverordnung „Gefährdungsbeurteilung“ genannt. Worum geht es dabei:

 „Etwa 80 % der laufenden Kosten eines Bürogebäudes … sind Personalkosten. Wird beim Bau oder der Einrichtung des Gebäudes gespart …, kann dies zu Umgebungsbedingungen führen, die in vielen Fällen nachweislich Leistungsminderung, Gesundheitsprobleme und sinkende Zufriedenheit der Mitarbeiter verursachen. Damit wird die wichtigste Ressource von Unternehmen − ihre Mitarbeiter −vergeudet" (Fraunhofer Institut IBP, Büro Initiative)

Konkret bedeutet dies z.B. gesundheitliche Gefährdungen (und Leistungsbremsen) durch Platzmangel, akustische, visuelle Störungen, Lärm, Vertraulichkeitsprobleme, Barrieren, unzureichendes Licht oder Raumklima zu vermeiden bzw. zu verringern.

Wie dies erfolgen soll, wird in der seit Juli 2017 gültigen neuen technischen Regel zur Arbeitsstättenverordnung maßgebend ausführlich beschrieben. Sie klärt, wie Beurteilungsmaßstäbe zu finden, Maßnahmen abzuleiten und umzusetzen sind. Auf die Beteiligungsrechte der betrieblichen Interessenvertretung wird ausdrücklich hingewiesen.

Das eintägige Seminar gibt Beschäftigtenvertretungen praktische, orientierende und exemplarische Antworten darauf, wie dieses Instrument für Verbesserungen der Arbeitsumgebung genutzt werden kann.

Termin 11.06.2018 in Berlin: Ausschreibung und Anmeldeformular sind im Flyer enthalten. Anmeldung bitte bis zum 09.04.2018.

 

 Hinweis für Vertrauenspersonen der Schwerbehinderten: Nach dem neuen § 179 Abs. (4) und (8) SGB IX, gültig seit 1. Januar 2018 besteht ein uneingeschränkter Schulungsanspruch auch für die stellvertretenden Vertrauenspersonen der Schwerbehinderten.